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Mein künstlerisches Dasein begann im Alter von 14 Jahren, als ich das erste Mal mit einer Spiegelreflexkamera Makrofotografien von kleinen Steinen machte, die vom Wind unterhöhlt waren und herunterzufallen drohten. Seitdem suchte ich in meiner Fotografie nach ungewöhnlichen Perspektiven um den Dingen etwas Neues, Unverbrauchtes zu geben.
Nach der Ausbildung zum Fotografen begann ich andere, ungewohnte, Wege zu gehen. Unschärfen, Fehlbelichtungen, Mehrfachbelichtungen eines Films um das Kleinbildraster zu eliminieren. Einen Kleinbildfilm als ein Bild zu belichten und zu begreifen, das war es, was ich wollte. In dieser Zeit entstand auch die erste filmografie. Während einer Autofahrt durch den Elbtunnel belichtete ich einen unbelichteten Film beim Zurückspulen.
In den folgenden Jahren arbeitete ich als Fotograf im Fotostudio Kleinhempel mit Lichtquellen, die für Werbefotografie unüblich waren – Taschenlampe, Vollmond und Feuer.
Die Aufnahmen, bei denen ich den Film während des Transports belichtet hatte vergaß ich nie. Ich begann 1996 mit dem Umbau einer KB-Spiegelreflexkamera zu einem „filmografie-Apparat“. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Spiegelreflexkamera sowie der Umbau einer Linhof Technika ließen die Ergebnisse technisch besser werden und boten mir auch die Möglichkeit Langzeitbelichtungen zu machen und nachts zu fotografieren. Damit ich die Kamera auch im Studio nutzen konnte baute ich verschiedene Dreh- und Bewegungsmechanismen. |


| http://www.filmografien.de/shared/content/preise_070825_hoch_homepage_.pdf |

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